Die besten Peelings im Vergleich

Das Wichtigste auf einen Blick


Peelings sind ein wichtiger Bestandteil der Hautpflege. und dürfen bei einer Beauty Behandlung nicht fehlen. Nehmen Sie sich mindestens einmal im Monat Zeit, zum Beispiel in der Badewanne, um ein Peeling sanft auf die Haut aufzutragen und einzumassieren.

Wir unterscheiden in unserem Produktvergleich zwischen Körper- und Gesichtspeelings, da unsere Haut im Gesicht viel empfindlicher ist und im Alltag oftmals mehr Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Aus diesem Grund unterscheiden sich auch die Produkte für Gesicht und Körper. Außerdem gibt es unterschiedliche Aspekte zu beachten. 
Vorerst möchten wir Ihnen ein Überblick über das große Thema "Peeling" im Allgemein geben.

Das Wort "Peeling" leitet sich aus dem englischen ab "to peel"= "schälen".
Peelings sollen abgestorbene Hautschüppchen und Talg entfernen und lassen so eine porentiefe Reinigung der Haut zu. Zusätzlich regen sie die Durchblutung der Haut an und wirken Hautunreinheiten entgegen. Nach der Behandlung mit einem Peeling fühlt sich die Haut meist sehr weich an, muss aber in jedem Fall danach mit Feuchtigkeit versorgt werden. Peelings sollten nicht zu oft angewendet werden und können bei übermäßiger Nutzung die Haut angreifen und irritieren.

Man unterscheidet zwischen chemischen, biologischen und mechanischen Peelings:

Mechanische Peelings: Dies ist die gängigste Peelingart. Mithilfe von kleinen Peelings-Partikeln (Körner) wird die oberste Hautschicht sanft abgerieben. Durch die feinen Schleifkörner sollen überschüssige Hautschuppen entfernt werden.

Chemische Peelings: Bei Fruchtsäurepeelings entsteht ein chemischer Prozess, der das mechanische Rubbeln durch kleinste Partikel ersetzt. Dies geschieht mithilfe von Alpha-Hydroxysäuren, wie zum Beispiel Fruchtsäuren oder Salicylsäure. Diese dringen in die oberste Hautschicht ein. Die Zellerneuerung setzt ein und relativ schnell wird eine neue Hautschicht gebildet. Diese weist eine verbesserte und glattere Struktur auf.
Viele empfinden diese Peeling-Methode als angenehmer. Es sind allerdings nur gering konzentrierte chemische Peelings für die Selbstbehandlung zugelassen. Falls Sie sehr sensible Haut haben, sollten Sie auf ein chemisches Peeling aber besser verzichten.


Biologische Peelings (Enzym Peelings): Enzymatische Peelings hingegen dringen nicht so tief in die Hautstruktur ein. Sie wirken eher auf der Hautoberfläche und sind deshalb schonender für die Haut. 


© Holger Link - www.unsplash.com


Statt einem Peeling kann auch eine Bürste benutzt werden, um überflüssige Hautschuppen zu entfernen.

Wissenswertes

  • Ein Peeling macht die Haut für kurze Zeit lichtempfindlicher. Es empfiehlt sich daher das Peeling am Abend aufzutragen

  • Der Hautzyklus dauert durchschnittlich 28 Tage. Diese Zeit benötigt Ihre Haut, um sich zu regenerieren und zu erneuen. Warten Sie also diesen Zeitraum ab, wenn sie ein neues Peeling testen, um zu sehen wie das Peeling wirkt.

  • Peelings können einen positiven Einfluss auf Cellulite haben. Da sie die Durchblutung und den Lymphfluss erhöhen, kann sich die Haut dauerhaft verbessern

  • Bei Narben oder frisch verheilten Wunden die stark sichtbar sind, kann ein Peeling helfen, um die Regenerationsfähigkeit der Haut zu verbessern
Da Sie bei der Anwendung von Peelings vieles falsch machen können und es einiges zu beachten gibt, sollten Sie sich im Vorhinein gut darüber informieren. Wir möchten Ihnen alle relevanten Fakten bereitstellen. Achten Sie auch auf die Unterscheidung bei Körper- und Gesichtspeeling.

Peeling nach Hauttyp


Das richtige Peeling? – Deine Haut entscheidet!

Bei jedem Peeling, egal ob für das Gesicht oder für den Körper, gilt: es muss abgestimmt auf Ihren Hauttyp sein. Um gereizte Haut zu vermeiden, sollten sie folgende Kategorisierung beachten. Beachten Sie dabei, dass Ihre Haut im Gesicht und am Körper unterschiedlich sein kann.


Fettige Haut: Fettige, oftmals unreine Haut neigt zu größeren Poren. Hier sammelt sich schnell Talg an und Mitesser entstehen. Ein Peeling kann helfen das Hautbild zu verbessern. Es öffnet die Poren und entfernt den Talg. Das Hautbild wirkt reiner und gepflegter. Dies gilt für das Gesicht, aber auch für den Körper. Wenn Sie zu diesem Hauttyp gehören können Sie ein Peeling 1-3 mal pro Woche anwenden. Besonders gut wirken hier Fruchtsäurepeelings.

Trockene Haut: Trockene Haut wirkt meist rau und besitzt viele abgestorbene Hautschüppchen. Ein Peeling kann die Haut glätten und die Regeneration von besonders trockenen Hautstellen fördern. Hier ist jedoch Vorsicht bei der Häufigkeit geboten. Bei zu häufiger Anwendung wird die Haut noch mehr ausgetrocknet und gereizt. Hier sollten Sie das Peeling maximal 1 mal pro Woche anwenden. Verwenden Sie ein eher sanftes Peeling.


© Bruce Mars - www.unsplash.com

Wer sich in seiner Haut wohl fühlen möchte sollte auf das richtige Peeling achten. Die Haut wirkt nach einem Peeling ausgeruht und strahlt.

Empfindliche Haut: Empfindliche Haut neigt zu Irritationen und Rötungen. Hier empfiehlt es sich, auf milde, naturkosmetische Produkte zu setzen. Auch sollte das Peeling nicht allzu oft angewendet werden. Maximal alle 14-Tage. Dies hängt aber davon ab, wie empfindlich die Haut ist. Probieren Sie ein Peeling vor der ersten Anwendung am besten an einer kleinen Hautpartie aus. Wenn nach circa 24 Stunden keine Reizung auf der Haut zu sehen ist, können Sie das Peeling getrost überall verwenden. Dies gilt auch für die Häufigkeit der Anwendung.

Mischhaut: Bei der Mischhaut sind nur vereinzelte Stellen im Gesicht von fettiger Haut betroffen. Häufig befinden sich diese Stellen auf der Nase, zwischen den Augenbrauen und am Kinn. Hier können Sie genauso vorgehen, wie beim fettigen Hauttyp. Sie sollten das Peeling allerdings nur lokal auf den betroffenen Stellen anwenden.

Normale Haut: Haben Sie normale Haut müssen Sie nichts Spezielles beachten. Verwenden Sie das Peeling trotzdem nicht zu häufig an und behalten Sie Ihr Hautbild im Blick.

Mikroplastik in Peelings

Eines der wichtigsten Kaufkriterien bei Peelings, sollten die Inhaltsstoffe sein. Viel zu oft kommt Mikroplastik immer noch in Kosmetikprodukten, wie Peelings, vor. Dabei sind die Risiken für Körper und Umwelt immens.

Leider ist Mikroplastik in Kosmetika immer noch nicht verboten. Deshalb liegt es am Konsumenten sich darüber zu informieren und Produkte mit Mikroplastik zu vermeiden.

 

Anstatt von Salz, Zucker oder Kaffee, werden in manchen Peelings kleine Plastik-Kügelchen als Schleifpartikel verwendet. Manchmal sind diese sichtbar, oft sind diese aber so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Ein noch größeres Problem stellt flüssiges Plastik dar, welches in manchen Peelings untergemengt ist. Gerade Kunststoffe, die in Wasser löslich sind und aufquellen, sind besonders gefährlich.

Für die Hersteller sind die Plastikteilchen eine billige Option und das Peeling hat trotzdem augenscheinlich eine gute Wirkung.

Mikroplastik – eine Katastrophe für die Umwelt

Kunststoffe werden auf Erdölbasis hergestellt. Dabei handelt es sich um eine knappe Ressource, die die Umwelt belastet.

Wenn man ein Peeling mit Mikroplastik unter der Dusche benutzt, gelangt dieses in den Abfluss. Das Problem dabei: die kleinen Teilchen können nicht gefiltert werden und gelangen von der Kläranlage weiter ins Meer und in unser Trinkwasser. So werden Sie auch für Meeresorganismen wie Zooplankton, Muscheln, Würmer, Fische und Säugetiere verfügbar. Dies hat fatale Auswirkungen für die Meeresbewohner, wie innere Verletzungen oder Todesfälle. Das leichte Mikroplastik schwimmt vermehrt an der Meeresoberfläche, wo es von Kleinstlebewesen aufgenommen wird. Diese stellen wiederum eine wichtige Nahrungsquelle für Fische dar. Von Fischen und anderen Meerestieren ernähren sich auch Vögel, Meeressäuger und wir Menschen.



Wie Sie Mikroplastik vermeiden können

Um keine Produkte mit Mikroplastik zu kaufen, sollten Sie am besten auf Naturkosmetik setzten. Ansonsten sollten Sie sich die Inhaltsstoffe des Produktes genau anschauen.

Dies sind die oft verwendesten Inhaltsstoffe, die als Deckname für Mikroplastik verwendet werden:

- Polyethylen
- Polypropylen
- Polyethylenterophthalat
- Nylon-12
- Nylon-6
- Polyurethan
- Ethylen-Vinylacetat-Copolymere
- Acrylates Copolymer
- Acrylates Crosspolymer
- Polyquaternium-7

Eine weitere Alternative ist, sich sein Peeling selber herzustellen. Auf unseren Produktvergleichsseiten zu Körper- und Gesichtspeeling finden Sie Rezeptvorschläge.


© Alain Rieder - www.unsplash.com

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Die Autorin

Alina

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